Kirchstraße | Barbing

Platz, Straße, Städtebau

barbing_perspektive

Städtbauliches Konzept
Wir schlagen eine Bebauung vor, die nicht Landschaft verbraucht sondern sich in diese einfügt. Kleine kompakte Baukörper bestehend aus drei Wohneinheiten liegen als lose Objekte in der Landschaft verstreut. Der private Außenraum der Wohnungen beschränkt sich auf große Terrassen und einen minimalen Innenhof.

Der Kirchplatz
Im Bereich des Platzes werden alle Oberflächen aus Natursteinpflaster hergestellt. Zwei Baumreihen aus Acer rubrum (Sumpf-Ahorn) geben dem Platz seine Rahmung. Im Osten flankiert eine Baumreihe aus Sommerlinden den Platz und integriert den Donauweg.
Für eine mögliche Umnutzung der zwei Gebäude an der Kirchenmauer im Westen schlagen wir in Zusammenhang mit einer Nutzung als Cafe/Restaurant o.ä. einen Hortulus, oder auch Kirchen(kräuter)-Garten vor, der als öffentlicher Schaugarten zwischen den Oberflächen und der Kirche vermittelt und zum Verweilen und Informieren einlädt. Rund um /in dem Garten sind Freisitze denkbar.
Das Milchhäusl sollte erhalten werden und kann für spätere Nutzungen allen Barbingern zur Verfügung gestellt werden.
Die Platzmitte wird bewußt freigehalten, um diverse Nutzungen wie z.B. Wochenmarkt oder öffentliche Feste zu ermöglichen. Das Aufstellen des Maibaums auf dem Platz ist ebenfalls denkbar.

Beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb | 2008

Auslober: Gemeinde Barbing, Bayern

Architekten: Frank Stahl, Matthias Rottmann

2. Preis