Bürgergarten | Templin

Entschleunigung, Bewegung, Natur

perspektive_teich

Die im Kernbereich ausgewiesene „Fläche für touristische Nutzungen“ umfasst als “Stadtbildprägendes und wesentliches Gestaltungselement im Bürger- garten“ aufgeführte und u.a. als „ ...Herzstück des Bürgergartens“ ausgewiesene Ensemble des Baudenkmals (Hyperschale und ehemalige Gaststätte) und zugleich wesentliche Flächenanteile der Wiesenhänge und Kanalterrassen. Wir sehen die geplante Nutzung als nicht kompatibel mit der Aufgabenstellung des Wettbewerbes, der Aussage des FNP und dem Konzept ́Kurstadtentwicklung ́.
Der „Bürgergarten“ und seine 200-jährige Geschichte waren stets auf diesen Kern, als sein Zentrum ausgerichtet und nur in Verflechtung miteinander funktionstüchtig.
Die Alternative zu der aktuell geplanten Nutzung besteht darin, die historische Rolle und Wertschätzung dieses Standortes aufzugreifen und aus der Substanz ein neues Parkzentrum zu entwickeln, das den definierten Parkzielen gerecht wird und wieder der Ort wird, an dem sich die Hauptwege des Parkes treffen und die Grundorientierung der Zeitschichten erhalten bleibt.
Das schließt die Perspektive einer Landesgartenschau etwa zum Thema „Bürgergarten“, als öffentlichen Park mit differenzierten Nutzungs- und Erlebniszonen sowie als gestalteten Nutz- garten im Sinne von ́Bewegung, gesund ernähren, gesund leben und Lebensfreude ́ ausdrücklich ein. Im ́Parkzentrum ́ begegnen sich beide Sphären: Bürger und Gäste.

Einladungswettbewerb | 2015

Auslober: Stadt Templin

mit Jürgen Helbig, Landschaftsarchitekt