Urban Living | Berlin

Neue Formen städtischen Wohnens

perspektive

Der städtebauliche Kontext des Grundstücks „Oberseestraße“ wird neben gewerblich genutzten Bereichen von drei städtebaulichen Strukturen „zum Wohnen“ dominiert.

Geschosswohnungsbau, zumeist als Großsiedlung oder Zeilenstruktur, Einfamilienhausgebiete und Laubengebiete (Schrebergärten). Entsprechend unterschiedlich ist auch die vorgefundene Dichte.
Der Wunsch vieler Familien besteht darin - sicherlich nach der Einschulung der Kinder - bei weiterem
Wohnflächenbedarf im Kiez zu bleiben, gleichzeitig jedoch auch einen Sprung in ihrer individuellen
„Wohnkarriere“ zu machen. Zum Beispiel einen eigenen Garten oder eine große Dachterrasse. Qualitäten, die am Stadtrand in jeder x-beliebigen Reihenhaussiedlung leicht zu finden sind.

Urban Living sollte einen Beitrag dazu leisten, dass diese Familien nicht zwangsläufig an den Stadtrand
ausweichen müssen, sondern im Kiez bleiben können. Urban sollte also darauf abzielen das Wohnungsangebot des gesamten Kiez zu bereichern. Es besteht hingegen keine Notwendigkeit innerhalb der Nachverdichtungen eine maximale Varianz zu erzielen.

Ideenkonferenz als Workshopverfahren | 2014

Architekten: DeZwarteHond, Köln

Auslober: Land Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz